Kreditanbieter Vergleich: darauf sollten Sie achten

Kredite sind heutzutage zu etwas ganz Normalen geworden: Viele Menschen finanzieren sich über ein Darlehen ein neues Auto, ein Haus oder auch einen neuen Gegenstand für den Haushalt. Manchmal sind Kredite auch hilfreich, um offene Rechnungen zu bezahlen und Schulden zu begleichen, die ansonsten schwerwiegende Folgen haben könnten. Egal, wofür man sich entscheidet: Wichtig ist, im Vorfeld einenKreditanbieter Vergleich durchzuführen, denn es gibt eine Menge Möglichkeiten mit unterschiedlichen Konditionen, die man einander gegenüberstellen sollte.

Der Kreditanbieter Vergleich – worauf gilt es zu achten?

Kreditanbieter VergleichEhe man heutzutage ein Darlehen aufnimmt, ist es zu empfehlen, stets einen Vergleich der verschiedenen Anbieter durchzuführen und nachzurechnen. Ein Kreditanbieter Vergleich ist gerade deshalb so wichtig, da man kaum auf eigene Faust einen Überblick über die vielen verschiedenen Anbieter gewinnen könnte. So sollte man bei einem Vergleich in erster Linie darauf achten, dass die Zinssätze – insbesondere der effektive Zinssatz – stimmen. Weiterhin können auch zusätzliche Gebühren anfallen, die von den Darlehensgebern verlangt werden, wie unter anderem Bearbeitungsgebühren.
Grundsätzlich sollte ein Kreditanbieter Vergleich stets auf einem unabhängigen Vergleichsportal durchgeführt werden – denn nur so werden Angebote objektiv angezeigt.

Prinzipiell muss zwischen einem zweckgebundenen Darlehen und einem Privatkredit unterschieden werden. Dabei ist das zweckgebundene Darlehen an eine bestimmte Verwendung gekoppelt, wie zum Beispiel an den Kauf eines Autos. Privatkredite, die man auch als Konsumentenkredite bezeichnet, eignen sich dabei für jeden Zweck – dies kann man selbst entscheiden. Allerdings zeigt sich oft, dass Privatkredite in der Regel höher verzinst werden und damit teurer sind. Fest steht, dass ein guter Vergleich nur dann durchgeführt werden kann, wenn man einen Kreditrechner nutzt und dabei besonders sorgfältig die einzelnen Konditionen unter die Lupe nimmt.

Der Zinsvergleich – was man bei den Kreditkonditionen wissen muss

Zahlreiche Anbieter werben mit attraktiven Zinsen, allerdings handelt es sich dabei nicht selten um den Nominalzins anstatt um den Effektivzins – dies muss berücksichtigt werden, denn hier ergeben sich unterschiedliche Kosten für den Kreditnehmer! So besteht der Nominalzins lediglich aus dem Zinssatz für das Darlehen – beim effektiven Zins sind allerdings schon sämtliche anfallende Kosten enthalten, was deutlich wichtiger ist.
Daher gilt: Darlehensgeber, die den Nominalzins bei einem Vergleich angeben, sind in der Regel keine gute Wahl, da dies impliziert, dass sich auch woanders Kosten verstecken könnten, über die man nicht ausreichend aufgeklärt wird. Achten Sie also darauf, das immer der effektive Zins angegeben wird. In den meisten Fällen werden Ratenkredite zu fixen Sollzinsen offeriert, die mit einer fest vereinbarten Laufzeit einhergehen. Auf diese Weise können Verbraucher einen besonders effektiven und aufschlussreichen Kreditanbieter Vergleich durchführen. Bestimmte Berufsgruppen bekommen im Übrigen auch sehr unterschiedliche Zinskonditionen: Verbraucherkredite für Selbstständige werden in der Regel eher hoch verzinst, um das Kreditausfallrisiko der Bank zu decken, ein Beamtenkredit ist dem gegenüber deutlich zinsgünstiger, weil das Ausfallrisiko für das Kreditinstitut sehr niedrig ist und bei einem Studentenkredit kann die Zinssituation und auch die Kreditlaufzeit wiederum komplett abweichen.

Vorsicht vor Lockangeboten der Kreditanbieter

Immer wieder gibt es Angebote von Anbietern, die unglaublich billige Zinskonditionen enthalten. Hier möchten natürlich einige Menschen am liebsten sofort zugreifen, allerdings sollte gerade ein besonders günstiger Zinssatz ein deutliches Signal für mehr Vorsicht sein. Denn: Oft handelt es sich bei um Lockangebote, bei denen die Zinskonditionen sich anfangs auf einem günstigen Niveau befinden, die allerdings im Laufe der Zeit noch deutlich ansteigen können. Genau diese Erhöhungen müssen dann später hingenommen werden, was die Kosten für das Darlehen drastisch in die Höhe treiben kann. Achten Sie also immer darauf, ob im Vertrag ein fester Zinssatz vereinbart ist.

Grundsätzlich spielt die Laufzeit für die Kosten eines Darlehens eine entscheidende Rolle, denn es gibt zwar durchaus günstige Angebote für Kredite – jedoch sind diese oft an eine längere Laufzeit gebunden. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass eine lange Laufzeit zwar niedrige Raten beschert, aber dafür ebenso Zusatzkosten verursacht, denn es fallen ja jeden Monat neue Zinsen für den Kredit an. Daher kann es durchaus der Fall sein, dass ein Darlehen mit preiswerten Zinskonditionen viel teurer wird als ein Kredit mit höherem Zins, aber einer kurzen Kreditlaufzeit. Der sicherste Schritt wäre hier, die Gesamtkreditkosten auszurechnen, ehe man sich entscheidet.

Wie sichert man seinen Kredit richtig ab?

KreditanbietervergleichImmer mehr Kreditanbieter bieten im Zusammenhang mit Darlehen, die sie ihren Kunden offerieren, auch gleich sogenannte Restschuldversicherungen an – und das oft schon, wenn man nur einen Kleinkredit von wenigen hundert Euro aufnehmen möchte. Für Kunden wirkt dies häufig verlockend, denn schließlich ist eine Kreditversicherung auch eine persönliche Absicherung für die eigenen Finanzen – allerdings macht diese nicht immer wirklich Sinn, auch wenn der Bankberater dies einem natürlich empfehlen würde. Vergleicht man die Restschuldversicherungen mit anderen Policen, so würde sich am ehesten eine Risikolebensversicherung als Alternative empfehlen – doch für Kreditinstitute wäre diese natürlich alles andere als lukrativ, während die Restschuldversicherung ihnen viel mehr Geld einbringt. Das liegt daran, dass eine Bank oft mit einer Versicherungsgesellschaft eine Allianzen eingeht und anschließend für die Vermittlung neuer Kunden Prämien erhalten.
Überlegen Sie sich also gut, ob Sie diese Absicherung wirklich benötigen.

Sondertilgungen: Ein klarer Vorteil für Kreditnehmer!

Weiterhin ist es zu empfehlen, sich eingehend darüber zu informieren, ob es die Möglichkeit von Sondertilgungen gibt. Diese sind nämlich für den Kreditnehmer in jedem Fall von Vorteil. Immer wieder kommt es vor, dass man unerwartet mehr Geld zur Verfügung hat als angenommen – sei es durch eine Erbschaft, durch eine Steuererstattung oder auch durch eine Bonuszahlung vom Chef. Hier ist es praktisch, wenn im Vertrag Sondertilgungen genehmigt sind. Damit hat man die Möglichkeit, den finanziellen Überschuss direkt in die offene Restschuld einfließen zu lassen und damit einen Teil des Kredits abzubezahlen. Der Effekt dadurch ist, dass die nachfolgenden Kreditraten deutlich niedriger ausfallen können und somit die monatliche Belastung günstiger ist als zuvor.

Die wichtigsten Voraussetzungen für einen Kredit

Wer in Deutschland einen Kredit aufnehmen möchte, muss einige wichtige Voraussetzungen erfüllen, die bei den meisten Anbietern sehr ähnlich sind. Wir zeigen Ihnen, worauf es zu achten gilt.

Der erste Punkt stellt dabei das Alter dar: Grundsätzlich können in Deutschland nur Kredite aufgenommen werden, wenn man volljährig ist – diese Regelung gilt bereits bei einfachen Dispokrediten bei Girokonten. Auch kann es im fortgeschrittenen Alter schwierig werden, einen Kredit zu erhalten, denn hier fürchten zahlreiche Anbieter, dass Senioren die Kreditraten nicht mehr begleichen können. Nicht ohne Grund haben einige Kreditinstitute daher Altersgrenzen eingeführt.
Neben dem Alter ist es zudem erforderlich, einen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen zu können.

Der wohl wichtigste Aspekt ist jedoch die Sicherheit: Jede Bank ist daran interessiert, ihr verliehenes Geld schnellstmöglich wieder zurückzubekommen – daher verlangt sie entsprechende Sicherheiten von den Kreditnehmern, damit gewährleistet ist, dass die Kosten auch bezahlt werden können.
Wer angestellt ist und ein festes Einkommen hat, hat in der Regel keine Probleme damit, ein Darlehen zu bekommen, da die Bank hier genau weiß: Es kommt monatlich eine sichere Zahlung an. Schwieriger wird es bei Angestellten in der Probezeit, bei Selbstständigen oder Freiberuflern oder auch bei Menschen, die Rente beziehen. Hier ist dann schon mehr Verhandlungsgeschick nötig – oder man legt andere Sicherheiten vor.

Kredite für SelbstständigeDenn: Bei Selbstständigen ist das Einkommen nie einheitlich hoch, sondern hängt immer von den Einkünften ab. Somit lässt sich schwer planen. Die meisten Anbieter legen jedoch größten Wert auf die Sicherheit und möchten ihre Kreditraten pünktlich erhalten.
Darüber hinaus ist es natürlich besonders wichtig, dass die Bonität stimmt: Hat man einen oder mehrere negative Schufa-Einträge, ist es in Deutschland nahezu unmöglich, ein Darlehen zu erhalten. Negativ kann sich darauf beispielsweise auswirken, wenn man in der Vergangenheit nicht immer pünktlich seine Rechnungen bezahlt oder sogar finanzielle Schwierigkeiten hatte, die rechtliche Konsequenzen nach sich zogen. Dasselbe gilt für Insolvenzen: In solchen Fällen geht die Bank davon aus, dass der Kunde den Zahlungsaufforderungen nicht nachkommen könnte und genehmigt daher lieber keinen Kredit.

Nicht ohne Grund verlangen die meisten Banken entsprechende Sicherheiten, wie zum Beispiel in Form von einer Restschuldversicherung, Immobilien oder auch anderen Sachwerten. Ebenso kann eine Risikolebensversicherung eine gute Sicherheit darstellen, auf die die Bank im Notfall zurückgreifen kann. Handelt es sich um einen Immobilienkredit oder um einen Autokredit, dann sind dementsprechend das Haus bzw. das Auto die Sicherheit. Sprich: Kann man die Kreditraten nicht mehr bezahlen, gibt man das Auto ab – oder zieht aus dem Haus aus. Eine alternative Lösung sind Bürgschaften, diese stellen heutzutage allerdings eher die Ausnahme dar.

Wie hoch soll mein Kredit sein? Wie viel bewilligt ein Kreditanbieter?

Etwas, worüber man sich möglichst noch vor einem Anbietervergleich Gedanken machen sollte, ist die Höhe des Darlehens. Sicherlich ist es verlockend, einen höheren Betrag zu wählen, allerdings darf man die Risiken, die damit einhergehen, nicht unterschätzen. Hier gilt grundsätzlich: Die finanzielle Belastung durch die Tilgung muss zur eigenen finanziellen Lage passen. Daher sollte zunächst eine genaue Liste über sämtliche Einnahmen und Ausgaben erstellt werden, an der man sich orientieren kann – so erfährt man am besten, wie viel monatlich für einen Kredit übrig bleiben würde. Doch Vorsicht: Planen Sie nicht ihr komplettes Budget dafür ein, sondern bedenken Sie, dass jederzeit unerwartete Kosten für irgendetwas anfallen könnten – das kann eine Reparatur, eine wichtige medizinische Untersuchung oder auch eine dringende Anschaffung sein. Ein gewisser Puffer ist also ein Muss, um sich nicht finanziell zu übernehmen.

Wie gehe ich bei einem Kreditvergleich richtig vor?

Hat man die wichtigsten Aspekte für ein Darlehen geklärt, erfüllt man die Voraussetzungen und weiß, worauf es bei der Anbieterwahl ankommt, dann geht es darum, einen Vergleich durchzuführen. Über das Internet funktioniert dieser besonders einfach: Er ist völlig kostenlos, nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und kann von jedem durchgeführt werden, der sich für ein Darlehen interessiert. Man gibt beim Kreditrechner zunächst die gewünschte Kreditsumme ein und entscheidet sich zudem für eine Laufzeit. Anschließend kann unter Umständen noch angegeben werden, um welche Art von Kredit es sich handeln soll – wie beispielsweise um einen Baukredit oder einen Autokredit.

Anschließend werden diese Eingaben ausgewertet und stellen die Grundlage für den Vergleich dar: Man bekommt nach wenigen Sekunden sämtliche Angebote, die zu den eigenen Anforderungen passen, in einer übersichtlichen Liste angezeigt und muss sich anschließend nur noch das passendste heraussuchen. Danach lässt man sich per Mausklick zum Kreditanbieter weiterleiten und kann sich dort die Unterlagen für den Kreditantrag herunterladen und ausdrucken oder diese online ausfüllen.
Sobald die Unterlagen bei der Bank eingereicht worden sind und entsprechende Dokumente beiliegen – meist sind dies Gehaltsnachweise und eine Kopie des Personalausweises – erhält man nach wenigen Tagen eine Information: Wenn der Kredit abgelehnt wurde, bekommt man ein kurzes Absageschreiben per Post oder E-Mail zugesandt, bei einer Zusage hingegen müssen weitere Dokumente ausgefüllt werden, damit die Auszahlung zeitnah erfolgen kann.

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